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FINE Weinmagazin

111 Jungwinzer

Mit den Weinen von Tobias Knewitz schaffe ich es immer, die Leute zum Staunen zu bringen. Zunächst sind sie begeistert, dass ein junger Winzer weder auf Wucht und Süße noch auf eine gewollt schräge Wein-Stilistik setzt. Der leichte Stil seiner charaktervollen, trockenen Gutsweine findet auf Anhieb viele Freunde. Dann erzähle ich, dass Tobi (Jahrgang 1991) gerade mal zweiundzwanzig Jahre alt ist – und sie sind platt. Wie ist das möglich? Die Weine sind so gut! Ehrlich gesagt kann auch ich nicht erklären, wie ein so junger Mann, der noch mit seinem Weinbau-Studium beschäftigt ist, Weine wie diese machen kann. Wenn man wie er im Winzer-Millieu aufgewachsen ist, Gefallen am Winzerberuf findet und darin die Chance für die eigene freie Persönlichkeitsentfaltung sieht, ist das keine schlechte Basis. Hinzu kommt die Unterstützung durch etablierte Kollegen vor Ort wie Jürgen Hofmann (siehe Seite 122). in ihm hat er ein glaubwürdiges Vorbild, was der Festigung seines eigenen Selbstbewusstseins nur gut tut. Und auch ohne hieb-und stichfeste Erklärung des Phänomens Tobias Knewitz spüre ich: Wir werden von ihm und seinen tollen Hundertgulden-Rieslingen noch eine Menge hören!
Seit Tobias Knewitz mit siebzehn Jahren im Weingut seines Vaters Gerold Knewitz ein – wie er es nennt – Mitspracherecht bekam, hat sich hier einiges getan. Ein Jahr später schon produzierte er seine ersten sechs Weine, was Gault Millau dazu veranlasste, ihn als jüngsten Winzer mit einer Traube zu schmücken. Seit 2010 ist er als Kellermeister für die komplette Weinbereitung zuständig. Seine Winzerlehre hat er im Ingelheimer Weingut Dautermann und in der Pfalz bei Meßmer und Philipp Kuhn gemacht. Hier hat er vor allem gelernt, dass Leidenschaft und Ehrgeiz zum Winzerberuf gehören; Tobias Knewitz hat beides. Sein großes Ziel: die Aufnahme im VDP. Auf zwanzig Hektar Rebfläche in den Appenheimer Lagen Hundertgulden und Eselspfad, im Gau-Algesheimer Goldberg und im Ingelheimer Schlossberg wachsen zu siebzig Prozent weiße und zu dreßig Prozent rote Trauben. Im Mittelpunkt stehen die traditionellen Rebsorten Riesling, Weißburgunder, Silvaner und Spätburgunder, die im Pyramidensystem als Guts-, Orts-und Lagenweine ausgebaut werden. Dem Appenheimer Hundertgulde, der „Grand-Cru-Lage“ des Weinguts mit fünfzig Millionen Jahre altem tertiären Kalkstein, gehört die ganze Liebe und Aufmerksamkeit von Tobias Knewitz. Der 2011er Riesling mit Anklängen von wilden Kräutern und gelben Früchten ist so mineralisch, dass man ihn fast schon salzig nennen könnte, mit enormer Kraft und Dichte - „genau mein Stil“.

Der Feinschmecker

Appenheim hat zwar 50 Millionen Jahre alte Böden, ist aber in der Weinlandschaft Rheinhessens so etwas wie Hoffenheim in der Bundesliga: ein Dörfchen, das erst in den letzten Jahren aufgestiegen ist, allerdings ohne millionenschweren Mäzen. Den Erfolg verdankt Appenheim einer Handvoll tüchtiger Winzer. Einer von ihnen ist Tobias Knewitz. Er ist erst 21 Jahre alt, studiert noch an der Weinbauschule in Geisenheim, verantwortet im elterlichen Gut aber bereits Kellerarbeit und Verkauf. Sein Vater Gerold, der die 16 Hektar Reben bearbeitet, lässt dem Sohn freie Hand, und er tut gut daran. Denn sowohl mit dem 2010ern als auch den 2011ern – die ersten beiden Jahrgänge, die Tobias Knewitz eigenständig betreut hat – legte das Gut einen Quantensprung hin.
Schon die einfachen Gutsweine, allen voran der Silvaner, sind tadellos. Im Mittelsegment will Tobias den Mainstream vermeiden. Weißer Burgunder und Riesling sind bei ihm nicht gefällig, sondern spannungsreiche Weine, die anfangs richtig widerspenstig sein können, etwa so, wie es die Haare auf dem Kopf des Jungwinzers immer sind. Noch mehr gilt das für die Spitzenrieslinge aus den Lagen Goldberg und Hundertgulden. Sie haben Ecken, Kanten und durchaus auch mal eine kleine Bitternote: „Weg von der Frucht, hin zu komplexen Aromen“, lautet Tobias Knewitz´ Devise. Dass sein Hundertgulden schon im Hotel „Ritz-Carlton“ in Berlin auf der Karte steht, erfüllt ihn mit besonderem Stolz. Aber auch Spaß-Weintrinker kommen bei Knewitz auf ihre Kosten: Für sie ist der Sauvignon blanc gemacht, wirtschaftlich ein verlässliches Standbein des Gutes. Künftig wird es bei Knewitz weniger Stahltanks geben, dafür mehr Stück- und Doppelstückfässer; der Spätburgunder reift jetzt schon in Barriques. Die Rebsorte ist ein Steckenpferd von Tobias´ Bruder Björn. Der ist zwar erst 18, steht aber längst ungeduldig in den Startlöchern.
Jens Priewe

GAULT MILLAU 2014

Der junge, erfrischende Tobias Knewitz kelterte 2008 seine ersten Weine und beeindruckte gleich mit Schliff, Frische und Charakter. Da war die erste Traube obligatorisch. Nicht nur 2010, auch 2011 und 2012 steigert sich der Jungwinzer sogar noch. Der verdiente Lohn: die zweite Traube. Herzlichen Glückwunsch! Ganz starke Weine: saftige, zartcremige Textur, gelbfleischige Früchte, pikante Würze, strahlender Schliff. Das beginnt bereits bei den immens starken Guts-und Ortsrieslingen, aber auch die Basisweine von Silvaner und Weißburgunder haben es in sich. Die Etiketten sind modern und klar in der Absprache, der Inhalt zeigt, dass die Lagen rund um Appenheim lange unterschätzt wurden. Der Hundertgulden ist aktuell mit seinen rauchigen Anklängen an Feuerstein einfach faszinierend, der Lagen-Weißburgunder richtig kalibriert. Chapeau wiederum, Tobias Knewitz, der sich künftig tatsächlich auch noch stärker auf den Spätburgunder konzentrieren möchte!

Eichelmann 2014

Die Weinberge der Familie Knewitz verteilen sich auf vier Gemeinden und sechs Lagen: In Appenheim die Lagen Hundertgulden (Kalkstein) und Eselspfad (Löss, gelber Sand), Goldberg und St. Laurenzikapelle in Gau-Algesheim (Kalkstein und Kalkmergel), Steinacker in Nieder-Hilbesheim und schließlich Schlossberg in Ingelheim (Löss über Kalkstein), wo ausschließlich Spätburgunder angebaut wird. 25 Prozent der Rebfläche nimmt Riesling ein, hinzu kommen 20 Prozent Burgundersorten, 15 Prozent Silvaner und 10 Prozent Sauvignon Blanc, rote Rebsorten nehmen gut ein Drittel der Rebfläche ein. Seit 2010 baut Sohn Tobias Knewitz alle Weine aus, der nach Winzerlehre bei Dautermann, Kuhn und Meßmer im Oktober 2011 sein Geisenheim-Studium begonnen hat. Das Sortiment ist gegliedert in Gutsweine, Ortsweine und Lagenweine.

Vorjahre
Die 2010er Weine waren frisch und klar, wobei die beiden Spitzen-Rieslinge aus Hundertgulden und Goldberg bei der Verkostung im späten Frühjahr noch sehr jugendlich und etwas verschlossen waren, so dass uns vor zwei Jahren der gereiftere 2009er aus dem Goldberg am besten gefiel. Die 2011er Kollektion war sehr stimmig: Die Gutsweine präsentierten sich frisch und klar, die Ortsweine etwas fülliger und konzentrierter, die Highlights im Programm waren die beiden trockenen Lagen-Rieslinge aus Hundertgulden und Goldberg.

Neue Kollektion
Auch in diesem Jahr geht es weiter voran. Die Gutsweine sind frisch und klar, die Ortsweine deutlich kraftvoller, alle sind strukturiert und reintönig. Der Appenheimer Silvaner ist fruchtbetont und zupackend, der Appenheimer Riesling herrlich kraftvoll und geradlinig, der Spätburgunder besitzt gute Struktur und klare Frucht. Die Lagenweine bringen eine weitere klare Steigerung. Der Weißburgunder aus dem Eselspfad zeigt gute Konzentration, reife Frucht, ist enorm würzig, im Mund ist er füllig und kraftvoll, besitzt reife Frucht und gute Substanz. Noch besser gefallen uns die beiden Rieslinge: Der Wein aus dem Goldberg ist konzentriert und kraftvoll, besitzt reife Frucht und viel Substanz wie auch der Wein aus dem Hundertgulden, der herrlich saftig und druckvoll ist, dabei noch sehr jugendlich. Weiter im Aufwind!

GAULT MILLAU 2013

...AUCH 2011 STEIGERT SICH DER JUNGWINZER SOGAR NOCH.

Der junge, erfrischende Tobias Knewitz kelterte 2008 seine ersten Weine und beeindruckte gleich mit Schliff, Frische und Charakter. Da war die erste Traube obligatorisch. Nicht nur 2010, auch 2011 steigert sich der Jungwinzer sogar noch. Ganz starke Weine: saftige, zartcremige Textur, gelbfleischige Früchte, pikante Würze, strahlender Schliff. Das beginnt bereits bei den immens starken Guts- und Ortsrieslingen, aber auch die Basisweine von Silvaner und Weißburgunder haben es in sich. Die Etiketten sind modern und klar in der Ansprache, der Inhalt zeigt, dass die Lagen rund um Appenheim lange unterschätzt wurden. Chapeau wiederum, Tobias Knewitz!

EICHELMANN

DEUTSCHLANDS WEINE 2013

Die Weinberge der Familie Knewitz verteilen sich auf vier Gemeinden, die wichtigsten Lagen sind in Appenheim Hundertgulden (Kalkstein) und Eselspfad (Löss, gelber Sand), der Goldberg in Gau-Algesheim (Kalkstein) und der Schlossberg in Ingelheim (Löss über Kalkstein). 25 Prozent der Rebfläche nimmt Riesling ein, hinzu kommen 20 Prozent Burgundersorten und 15 Prozent Silvaner, rote Rebsorten nehmen gut ein Drittel der Rebfläche ein. Seit 2010 baut Sohn Tobias Knewitz alle Weine aus, der nach Winzerlehre bei Dautermann, Kuhn und Meßmer im Oktober 2011 sein Geisenheim-Studium begonnen hat.

Vorjahr
Die letztjährige Kollektion überzeugte, die 2010er Weine waren frisch und klar, wobei die beiden Spitzen-Rieslinge aus Hundertgulden und Goldberg bei der Verkostung im späten Frühjahr noch sehr jugendlich und etwas verschlossen waren, so dass uns der gereiftere 2009er aus dem Goldberg am besten gefiel.

Neue Kollektion
Die neue Kollektion ist sehr stimmig: Die Gutsweine sind frisch und klar, die Ortsweine etwas fülliger und konzentrierter, die Highlights im Programm sind dann die beiden trockenen Lagen-Rieslinge. Der Wein aus dem Hundertgulden ist würzig und konzentriert, besitzt gute Struktur und Substanz, ist noch sehr jugendlich. Noch besser gefällt uns der Riesling aus dem Goldberg: Er zeigt gute Konzentrationen im Bouquet, herrlich reintönige Frucht, gelbe Früchte, ist füllig und kraftvoll im Mund, zupackend, jugendlich. So darf es weitergehen!

2010 GOLDBERG RIESLING, WEINGUT KNEWITZ

Von Alexander Haller

Schöne Entdeckung eines mir bis dato nicht bekannten Weinguts. Und auch die Lage entzog sich bisher meiner Kenntnis. Aber das ist ja das tolle am Wein, immer wieder was zu entdecken.

Das Weingut Knewitz befindet sich genau genommen in Appenheim bei Ingelheim, und liegt so in etwa auf der Höhe von Oestrich-Winkel, nur halt auf der anderen Rheinseite und nicht im Rheingau. Die Hauptakteure in dem Betrieb sind laut (sehr gelungener) Website die beiden Jungwinzer Björn und Tobias Knewitz, welche in 6 verschiedenen Lagen Weinberge bewirtschaften und daraus Weine der Rebsorten Chardonnay, Riesling, Silvaner, Weissburgunder, Saint Laurent und Spätburgunder vinifizieren. 2011 wurden sie mit der ersten Traube im Gault-Millau guide belohnt.
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Eichelmann

Deutschlands Weine 2012

Die Weinberge der Familie Knewitz verteilen sich auf vier Gemeinden, die wichtigsten Lagen sind in Appenheim Hundertgulden (Kalkstein) und Eselspfad (Löss, gelber Sand), der Goldberg in Gau-Algesheim (Kalkstein) und der Schlossberg in Ingelheim (Löss über Kalkstein). 25 Prozent der Rebfläche nimmt Riesling ein, hinzu kommen 20 Prozent Burgundersorten und 15 Prozent Silvaner, rote Rebsorten nehmen gut ein Drittel der Rebfläche ein. Seit 2010 baut Sohn Tobias Knewitz alle Weine aus, der nach Winzerlehre bei Dautermann, Kuhn und Meßmer im Oktober 2011 sein Geisenheim-Studium begonnen hat. Die Kollektion überzeugt, die 2010er Weine sind frisch und klar, wobei die beiden Spitzen-Rieslinge aus Hundertgulden und Goldberg bei der Verkostung im späten Frühjahr noch sehr jugendlich und etwas verschlossen waren, so dass uns der gereifte 2009er aus dem Goldberg am besten gefallen hat.

DER MAINZER - Restaurant und Weinführer

Rudolf Knoll

… In Appenheim freut sich der Senior Gerold knewitz über Ehrgeiz von Sohnemann Tobias, der bereits 2005 als Jungspund seinen ersten Wein erzeugte, sein Geisenheim-Studium noch vor sich hat, aber bei drei Toperzeugern (Dautermann in Ingelheim, Kuhn und Meßmer in der Pfalz) lernte – und hier offenbar gut aufgepasst hat. …

Gault Millau 2012

Ganz starke Weine, die ein Geheimnis zu haben scheinen...

Der junge erfrischende Tobias Knewitz kelterte 2008 seine ersten Weine und beeindruckte gleich mit Schliff, Frische und Charakter. Das war uns im letzten Jahr auf Anhieb eine Traube wert. Aktuell steigert sich der Jungwinzer sogar noch. Ganz starke Weine, die ein Geheimnis zu haben scheinen, das man beim Trinken aufspüren möchte. Und zwar Schluck für Schluck. Saftige, zartcremige Textur, gelbfleischige Früchte, pikante Würze, strahlender Schliff. Die Etiketten sind modern und klar in der Ansprache. Der Inhalt zeigt, dass die lange unterschätzten, kalkigen Lagen rund um Appenheim für den Konsumenten neue Anziehungspunkte sind. Chapeau, Tobias Knewitz!
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Sommelier Magazin 4/2011 August/September

POTENZIAL NACH OBEN – von Kristine Bäder

Das kleine Dorf Appenheim liegt gerade mal 15 Kilometer weiter im Westen, ist aber vom Landschaftsbild komplett anders. Eingekesselt zwischen zwei Hügeln liegt das Dorf in einer Talfurche. Die Vorzeigelage hier heißt Hundertgulden und ist inzwischen so etwas wie eine Marke für die Winzer in Appenheim geworden. Mit einem Kalkgehalt von über 40 Prozent ist es die kalkreichste Lage, dazu kommt eine Ausrichtung nach Südwesten und eine Steigung von knapp 40 Grad. Das hat natürlich Einfluss auf den Charakter hier: ,, Die Rieslinge vom Hundertgulden sind massive Weine, die aber auch Grip haben und anregend sind’’, sagt Tobias Knewitz.
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Gault Millau

Weingut Knewitz erhält die erste Traube

... „Dies ist der nächste Aufsteiger aus Appenheim, der bei Philipp Kuhn und Philipp Wittmann gelernt hat. Seine Silvaner sind mineralisch, komplex, geschliffen und zeigen bereits in der Basis eine pikante Würze“.

VivArt Mainz und Rheinhessen, Heft 9 - Sommer 2011

DIE SALZSCHÜRFER VON APPENHEIM – von Manfred Lüer

Mittlerweile gibt es eine regelrechte ,,Appenheim-Connection’’. Viele Winzer fangen hier richtig jung an und beeindrucken mit eigenständiger Frische. Der Blutjunge Tobias Knewitz hat die natürliche vinologische Intelligenz und überzeugt mit sehnigen Weinen von strahlender Frische und geheimnissvollen Tiefgang!

VivArt Mainz und Rheinhessen, Heft 4 – Frühjahr 2010

RAUMSCHIFF RHEINHESSEN – DIE JUNGE GENERATION – von Manfred Lüer

Viele Winzer fangen hier richtig jung an und beeindrucken mit eigenständiger Frische. Der erst 19- jährige Tobias Knewitz vom Weingut Knewitz in Appenheim keltert 2008 seine ersten Weine und beeindruckt gleich mit richtig genialen Silvanern, die mehr vom Riesling als von cremigen, sattmachenden Burgundern haben. Ihre mineralische Frische ist Ausweis von echtem Charakter – bereits der Basis-Silvaner ist strahlend-frisch, der Silvaner trocken ,,Selection’’ aus dem Goldberg sehnig, geradeaus, mineralisch. Die Weine sind sehr oxidativ ausgebaut und richtig schön pikant-salzig im Nachgeschmack. Das alles ist so erstaunlich, dass man meint, dieser Jungwinzer, der bei dem Laumersheimer Winzer Philipp Kuhn lernte und dem Philipp Wittmann den richtigen Kick gab, macht schon seit Jahren ganz großartige Weine. Aber weit gefehlt! Hier ist Terroir-Charakter von den kalkigen, immer noch unterschätzten Weinbergen rund um Appenheim im Norden von Rheinhessen schmeckbar. Knewitz’ Credo: "Ein toller Wein muss ein Geheimnis haben!"

VivArt Mainz und Rheinhessen, Heft 4 – Frühjahr 2010

COOLER NORDEN – von Stuart Pigott

Viele Winzer fangen hier richtig jung an und schaffen es, gleich am Anfang zu beeindrucken, wie der 19-jährige Tobias Knewitz vom Weingut Knewitz in Appenheim. Der 2008 Silvaner trocken ,,Selection’’ aus dem Goldberg, sein erster Jahrgang, beeindruckt mit genialer mineralischer Frische. Dieser Wind wird den Norden Rheinhessens ziemlich cool machen.

Stuart Pigotts Weinwelt

Wein des Monats

Juli 2009 | 2008 GRÜNER SILVANER TROCKEN, vom Weingut Knewitz

Wie jung kann ein Jungwinzer sein? Lange hatte ich 20 Jahre als untere Grenze im Kopf. Dass ich neulich in Rheinhessen diese Zahl deutlich nach unten revidieren musste, war an sich keine große Überraschung.

Tobias Knewitz ist 18 Jahre alt und lernt bei dem erfolgreichen Pfälzer Aufsteiger Philipp Kuhn in Laumersheim/Pfalz. 2008 hat der junge Knewitz im Appenheimer Familienweingut seine ersten Weine gemacht, und sie sind so gut, dass ich bei einer Blindprobe geschworen hätte, der Verantwortliche müsste schon einige Jahre Erfahrung hinter sich haben!
Sein strahlend-frischer 2008 SILVANER duftet nach gelben Pflaumen und reifen Stachelbeeren, hat gute Substanz aber keinerlei Schwere, geschweige denn die spitze Säure, die quer durch Deutsc hland viele Weine des Jahrgangs kennzeichnet. Wer es noch charaktervoller und herber mag, dem sei Knewitzs 2008 SILVANER SELECTION aus der Lage Goldberg empfohlen, der stark vom Kalksteinboden geprägt ist. Ja, 18 Jahre, und schon ein „Terroir-Wein“. Gratulationen!

23. – 25. MÄRZ 2014

PROWEIN DÜSSELDORF

STOCKUMER KIRCHSTRASSE 61, DÜSSELDOR

Halle 6 Stand J 150 an unserem neuen Gemeinschaftsstand mit Thomas Hörner und Josten & Klein.
Der aktuelle Weinjahrgang 2013 wird zum ersten Mal der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

29. MÄRZ 2014

WINEVIBES BERLIN

POSTBAHNHOF, STRASSE DER PARISER KOMMUNE 8, 10243 BERLIN (Direkt an der S-Bahn Ostbahnhof)

Guter Wein und gutes Essen gehören für uns zusammen, deswegen auch das Motto „WineVibes – Eating and Drinking with Soul“. Für reichlich Reiseproviant sorgt das Contemporary Food Lab zwischen 19:00 – 04:00 Uhr mit einem einzigartigen Programm an Soul-Food-Kreationen von einigen der inspiriertesten Köche unserer Stadt.

07. APRIL 2014

RHEINHESSEN-STÄDTETOUR

EHEMALIGES HAUPTZOLLAMT, ALTER WANDRAHM 20, 20457 HAMBURG

Rheinhessische Weingüter präsentieren Ihre aktuellen Weine von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr exklusiv für Fachhandel, Gastronomie und Medien.

09. APRIL 2014

RHEINHESSEN-STÄDTETOUR

DER PSCHORR, VIKTUALIENMARKT 15, 80331 MÜNCHEN

Rheinhessische Weingüter präsentieren Ihre aktuellen Weine von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr exklusiv für Fachhandel, Gastronomie und Medien.

14. APRIL 2014

RIESLING & CO. WORLD TOUR 2014, FINNLAND, HELSINKI

VANHA YLIOPPILASTALO, MANNERHEIMINTIE 3, 00100 HELSINKI

Wir präsentieren unseren neuen Jahrgang 2013 zwischen 14:00 – 19:00 Uhr für Einkäufer, Importeure, Fachhandel, Presse sowie den finnischen Weinkonsumenten.

26.APRIL 2014

ORTSWEINPREVIEW RHEINHESSEN

MUSEUM FÜR ANTIKE SCHIFFFAHRT MAINZ

Mitgliedsbetriebe des VDP-Rheinhessen präsentieren in Kooperation mit weiteren Betrieben der Rheinhessenwein e. V. die Ortsweine des Jahrgangs 2013. Exklusiv für Fachbesucher.

30. JUNI 2014

“GENERATION RIESLING LIVE IN ESSEN

Gemeinsam mit anderen deutschen Jungwinzern aus der Generation Riesling präsentieren wir unseren aktuellen Weinjahrgang dem Publikum in Essen. 
Von 15.00 Uhr -18.30 Uhr exklusiv für Fachbesucher aus Handel, Gastronomie und Medien.

27. AUGUST 2014

LAGENWEINPRÄSENTATION RHEINHESSEN

MUSEUM FÜR ANTIKE SCHIFFFAHRT MAINZ

Mitgliedsbetriebe des VDP-Rheinhessen präsentieren in Kooperation mit weiteren Betrieben der Rheinhessenwein e. V. die Lagenweine des Jahrgangs 2013. Exklusiv für Fachbesucher.